20.05.2010 22916
Verständnislose.
Spart Euch die Sorgen und seid uns nicht gram,
wenn wir auch „Anderes“ denken.
Es ist u n s e r Morgen, nicht E u e r Kram,
weswegen wir uns s e l b e r lenken;
nicht nur nach Bestimmung, Beruf, nach der „Pflicht“,
denn so wie wir s o l l t e n , s i n d wir eben nicht.
Zu schöpfen, zu formen, unsagbare Brunft,
drängt’s aus uns nach draußen, bar Eurer Vernunft.
So fragt Euch doch ehrlich: was soll da Euer Rat? –
er klingt sehr beschwerlich: wir schreiten zur Tat
und nehmen mit Kraft und seligem Mut
uns selbst in die wackeren Hände,
was schert’s uns, was „man“ sagt, dass „man“ tut? –
Wir lieben das Leben, ab jetzt, bis zum Ende.
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